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Montenegro: Oh du schönes Kotor!

Im Jahr 2016 haben wir im Rahmen unserer Balkan-Rundreise auch Montenegro erkundet. Die vielen wunderschönen Buchten mit glasklarem Wasser, und die vielen kleinen Städtchen haben uns damals sofort verzaubert. Von Budva aus haben wir einen Tagesausflug nach Kotor gemacht. Eine Stadt, die wir nie vergessen werden. Warum? Das erfährst du in diesem Beitrag…


Anreise

Wir waren damals zwar mit unserem eigenen Auto in Montenegro, haben uns aber dafür entschieden, den öffentlichen Bus zu nutzen. Von Budva aus fahren etwa alle 30 Minuten Busse nach Kotor ab. Die Fahrzeit liegt bei 30 bis 45 Minuten, und der Preis ist bei etwa 3 Euro günstig. Das Ticket haben wir am Busbahnhof gekauft und alles war ziemlich unkompliziert.



Bucht von Kotor

Für viele ist die Bucht von Kotor das schönste Fleckchen an der gesamten Adria-Küste. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe machen Halt in der Stadt. Dies führt dazu, dass Kotor leider mittlerweile völlig überlaufen ist. Ob du eine schöne Zeit vor Ort verbringen wirst, hängt also ein bisschen davon ab, ob gerade ein Schiff im Hafen steht oder nicht. Allerdings können wir den Ansturm auch völlig verstehen. Das malerische Städtchen Kotor liegt in der Bucht des Gebirgsmassives Lovcén. Der Mix aus Meer, Berge, und mittelalterlichen Häusern ist einfach atemberaubend.


Gegründet wurde die Stadt von den Römern im 9. Jahrhundert. Unzählige Völker, angefangen von den Römern, Illyrern, Byzantinern, Venezianer, Russen bis hin zu den Serben, Türken und Franzosen unter Napoleon, haben in der Zeit bis heute das Städtchen Kotor bevölkert. Alle haben ihren eigenen Fußabdruck hinterlassen und hat eine außergewöhnliche kulturelle Vielfalt entstehen lassen.


Heute zeichnet sich Kotor durch seine verwinkelten Straßen und Plätze aus und besitzt zahlreiche gut erhaltene Baudenkmäler. Kein Wunder also, dass die Stadt seit 1979 den Titel als UNESCO Weltkulturerbe trägt. Wenn du in Kotor bist, ist das Bummeln durch die Altstadt ein Erlebnis für sich. Sobald du durch die Eingangstore spazierst, wirst du in die Vergangenheit zurückgebeamt.


Wie wunderschön Kotor ist, kannst du jedoch am besten sehen, wenn du am Aussichtspunkt beim Fort „San Giovanni“ über der Stadt stehst. Hier fällt es einem wirklich schwer, nicht „WOW IST DAS SCHÖN“ zu sagen. Als wir 2016 vor Ort waren, musste man noch keinen Eintritt für den Aufstieg zur Burg zahlen. Heute, so haben wir gehört, wird ein Eintrittspreis von acht Euro verlangt. Angeblich kann man diese Gebühr jedoch umgehen, indem man andere Wege nutzt. Auf etwa einem Drittel der Strecke kommt man zur Kirche „Our Lady of Health“. Bereits hier bietet sich ein wunderschöner Ausblick in die Bucht. Bist du an dieser Stelle noch fit, dann beende deinen „Aufstieg“ unbedingt bis zum Ende! Nach etwa 1200 Stufen gelangst du zum eigentlichen Aussichtspunkt, und glaub uns: der Ausblick von dort oben wird dich sprachlos machen!

Der Aufstieg: die bittere Wahrheit
1200 Stufen bringen dich nach oben!
Kirche auf halber Strecke
..und weiter geht’s..

Tipp von uns: Solltest du im Sommer bzw. bei heißen Temperaturen zur Burg rauf gehen, dann nimm genügend Wasser mit und im besten Falle eine Kopfbedeckung. Es gibt auf dem gesamten Weg so gut wie keinen Schatten, und es kann wirklich sehr heiß werden.

Ein bisschen Spaß muss sein 🙂

Auch wenn sich Kotor in den vergangenen paar Jahren vom Geheimtipp zum Besuchermagnet gewandelt hat, ist ein Besuch der Stadt nach wie vor absolut empfehlenswert! Und vielleicht hast du ja Glück so wie wir damals, und es legt gerade kein Kreuzfahrtschiff in der Bucht an….


Warst du erst kürzlich in Kotor und kannst uns berichten, wie die Besucher-Lage aktuell aussieht? Wir freuen uns über deine Nachricht oder einen Kommentar…


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